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Dienstag, 8. Dezember 2015

Audiatur et altera pars: erhebliche Probleme in NUK Olympiapark - Kritik an Albatros gGmbH

Aus dem Olympiapark, bisher eine Berliner Vorzeigemodelleinrichtung, kommt unüberhörbare deutlichste Kritik seitens der Ehrenamtlichen. Es spricht eine deutliche Sprache, dass der https://volunteer-planner.org/helpdesk/olympiapark-horst-korber-zentrum-in-der-glockenturmstrasse/shifts/2015/12/8 "ab sofort" nicht mehr von Ehrenamtlichen betrieben werden wird. Die freiwilligen Helfer*innen dort werden offenbar selbst zu Flüchtigen. Es gibt sie einfach nicht mehr. Kein einziger Eintrag mehr für die Kleiderkammer.... das spricht eigentlich für sich. Im folgenden Blogeintrag widmen die Ehrenamtlichen dem Betreiber sogar einen vollen -extrem kritischen-  Absatz:

http://willkommen-im-westend.de/?p=1419

"Infolge von Unstimmigkeiten mit dem Betreiber überlässt Willkommen im Westend ab sofort dem Betreiber der Notunterkunft, der Albatros gGmbH die Koordination der ehrenamtlichen Arbeit. Dazu hat die Firma bereits den Zugang zum Volunteer Planner. Die Facebook-Seite wurde analog zum Eintrag im Volunteer Planner in „Olympiapark (Horst Korber Zentrum) in der Glockenturmstrasse“ umbenannt“, Mitarbeiter von Albatros haben einen Zugang erhalten und können nun im Namen der Seite posten.."



Samstag, 5. Dezember 2015

Hotel President: Die "kleine Schwester" der NUK Olympiapark

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/nahaufnahme/201512/228589.html

In der Notunterkunft im Olympiapark hat sich die Situation mittlereile derart etwas verbessert, als dass die Charité dort von MO-FR von 10:00 bis 18:00 Uhr mit 3 eigenen Kräften (Arzt, Pflege, Verwaltung) präsent ist. Dies ist zu begrüssen, da weiterhin jeden Tag ein riesiger Zustrom an Menschen mit dem Zug und mit Bussen aus Bayern zu bewältigen ist.

Am Wochenende herrscht dann Flaute und es gibt praktisch keine ärztliche Versorgung dort, da die Freiwilligen ausbleiben.  

Die gesetzlich vorgeschriebene, medizinische Erstuntersuchung, incl. TBC-Lungen Röntgen, findet, fahrlässiger Weise, auch nach Monaten weiterhin nicht statt. Ein immer schwerwiegenderes Versäumnis der Berliner Senatsverwaltung.

Donnerstag, 12. November 2015

...regelmässig weitere Ankünfte... Olympiapark ist weiterhin Flüchtlingsdrehscheibe


Der Menschenstrom aus dem Süden reisst nicht ab. Jeden Tag kommen fortwährend neue Züge in Berlin an. Die Notunterkunft im Olympiapark "schlägt mehrere Hundert Menschen täglich um". Ein in der Nachkriegsgeschichte Berlins bisher nie dagewesenes Ereignis..

Samstag, 7. November 2015

live-Ticker aus dem Olympiapark

Samstag, 7.11.2015

Guten Morgen,
um 10.45 Uhr kommt der tägliche Zug mit 273 Menschen für Berlin in Schönefeld an.

Der morgige Zug soll 406 Menschen für Berlin an Bord haben.

Samstagsgrüsse

Montag, 2. November 2015

Aktuelles aus dem Olympiapark - direkt vom Betreiber

Neues vom Tage, Montag 2.11.2015:

Hallo, gegen 11.30- - 12:00 Uhr werden etwa 280 Menschen aus Bayern am Olympiapark ankommen. Wir sind schon recht voll und können die Menschen nur aufnehmen, weil seit heute 9 Uhr ein Pendelbus jeweils 60 Menschen zum LaGeSo bringt. Gegen 1700 bis 18:00 Uhr werden zudem noch 2 Busse aus Bayern ankommen. Wir werden damit so voll sein, wie noch nie.

Viele Grüße 


Soweit der aktuelle Lagebericht des Camp-Betreibers.

update:

update: 2.11.2015:

"In den beiden Sporthallen an der Glockenturmstraße schliefen schon an diesem Wochenende rund 1.000 Menschen.

Die Versorgung von Flüchtlingen in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Spandauer Schmidt-Knobelsdorf-Straße 31 hat die Charité an den ebenfalls kommunalen Klinikkonzern Vivantes übergeben."


update: 4.11.2015 
Quelle: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/ursula-von-der-leyen-bundeswehr-soll-fluechtlinge-versorgen

"Bundeswehrsoldaten sollen dauerhaft Flüchtlinge versorgen
Schon jetzt sind doppelt so viele Soldaten in der Flüchtlingshilfe tätig als im Ausland. Ministerin Ursula von der Leyen will den Einsatz ausbauen und Helfer entlasten.
 .....

Die Soldaten sollen den Staat beim Betrieb von Unterkünften, Wartezentren und Drehkreuzen unterstützen, Flüchtlinge registrieren und versorgen sowie Güter und Transporte aller Art verteilen.  "

Freitag, 23. Oktober 2015

Weltpresse zu Gast im Olympiapark - int. PK, Fr., 23.10.2015 - 11:00 Uhr - Ende ca 14:00 Uhr

VAP (Verein der ausländischen Presse in Deutschland) - Mitglieder prägen auch im 21. Jahrhundert weitgehend das Bild mit, das sich das Ausland von Deutschland macht. Insofern war dies kein bedeutungsloser Termin gestern. 
Alle wurden sie zur Pressekonferenz eingeladen - und die Vertreter der Weltpresse zeigten extremes Interesse und erschienen pünktlich. Der Medienauftrieb war enorm. Sie kamen in Scharen - mit jeder Menge Technik. Wer? Medienvertreter aus über 30 Ländern. Ausdrücklich nicht aus Deutschland.
Der völlig unabhängige Betreiber, die ALBATROS gGMbH, informierte die anwesenden Profis ungeschminkt über die Lage, wie sie sich aktuell vor Ort darstellt -  in der improvisierten Speisenausgabe. Nichts wurde dort gestellt,  nichts beschönigt, nichts verharmlost. In die beiden Hallen durften sie verständlicher Weise nicht direkt, aus Gründen des Respekts vor den Flüchtlingen. Nur zu Interviewzwecken und das auch nur mit ausrücklicher,  vorheriger Erlaubnis der Interviewten.
Und: es wurden eine Menge Interviews gegeben und Videomaterial gedreht. Auch der medicalPoint stand sehr im Mittelpunkt des journalistischen Interesses. Natürlich war, wie zu erwarten, das Kinder Untersuchungszimmer der meist fotografierte Raum.
- Auch hier gab es eine Menge Interviews. - Globales Presseecho wird erwartet.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Nicht registrierte Asylsuchende dürfen BVG gratis nutzen... doch nicht alle

Anmerkung: Für den Olympiapark hat das allerdings keine Auswirkungen, denn alle diese Menschen dort sind ebenfalls noch nicht registriert und müssen, besonders die männlichen, u.U sehr lange dort ausharren bis sie an der Reihe sind. Das führt bei sanktionsbewehrter Immobilität zu erhöhter Gewaltbereitschaft. Sie durchlaufen aber einen  anderen Registrierungsprozess und fahren nähmlich mit Bussen in die Kruppstrasse , also an der Turmstrasse vorbei, und werden dort registriert. Es sind überwiegend all diejenigen, die mit Zügen aus Bayern ankommen. Sie können sich somit niemals im Besitz von Armbändchen aus der Turmstrasse befinden. Zudem: Sie müssen zunächst, weil nur das fussläufig erreichbar, die S-Bahn Pichelsberg nutzen und nutzen diese auch (idR. aus Unkenntnis besonders aber mangels Barmittel illegal). Hierzu gibt und gab es (noch) keine Regelung. Insofern sind auch das nur halbe Lösungen; allerdings PR technisch gut verkauft. Schnief - Schnauf - Problem gelöst. Gott und Allah sei Dank! - Na, eben doch nicht so ganz! Es müsste klar kommuniziert werden, dass auch Bändchen aus dem Olympiapark dieser Neuregelung unterfallen. Doch diese schauen wiederum anders aus, als die Bändchen der Turmstrasse, so dass Kontrolleure/innen und Schaffner/innen in Gewissenskonflikte kommen "könnten", insofern die BVG intern keine "klare Ansage" macht. Es gibt im Übrigen keinen Grund diese Personengruppe von der Neuregelung auszunehmen bzw. der Prozeß wurde nur unvollständig durchdacht. - Danke! 

Das euphemistische "Alle(!) #Refugees" ist somit leider nicht zutreffend!
Die Armbändchen, die sie im Landesamt für Gesundheit und Soziales an der Turmstraße bekommen, gelten als Fahrschein bei der BVG.  

Flüchtlinge, die neu in Berlin angekommen aber noch nicht registriert sind, dürfen ab sofort kostenlos mit der BVG fahren. Das hat die Senatssozialverwaltung in einem Spitzengespräch mit der Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe, Sigrid Nikutta, verabredet. Das Armbändchen, das diesen Menschen im Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) an der Turmstraße angelegt wird, gilt als Fahrschein. Ob diese Regelung für die S-Bahn gilt, stand bis Redaktionsschluss dieser Ausgabe nicht fest, die Pressestelle der Bahn war über die Vereinbarung offenbar nicht informiert.

Schwarzfahrer müssen Strafgeld von 60 Euro bezahlen

Mit der Reform wird eine rechtliche Grauzone beseitigt, die in der Vergangenheit sowohl für die Asylsuchenden als auch die BVG und ihre Mitarbeiter unangenehm war: Flüchtlinge, die sich noch nicht im Asylverfahren befinden, haben keinen Anspruch auf finanzielle Leistungen und fuhren daher bislang in aller Regel schwarz. Zumindest offiziell ahndeten Kontrolleure das dann entsprechend – "im Sinne der Gleichbehandlung", wie die BVG noch am Sonnabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Folglich wurde ein "erhöhtes Beförderungsentgelt" von 60 Euro als Strafe fällig.
Das warf allerdings mehrere Probleme auf. Zum einen zeugte es nicht gerade von Willkommenskultur, zum anderen tragen nicht die Flüchtlinge selbst Schuld daran, dass es in vielen Fällen mehrere Wochen dauert, bis sie registriert sind. Wegen des anhaltend starken Flüchtlingsstroms können die überlasteten Mitarbeiter des Lageso das längst nicht für alle neu ankommenden Flüchtlinge sofort leisten.
BVG-Sprecherin Petra Reetz zeigte sich erleichtert und sprach von einer "guten, schnellen und praktikablen Lösung, die allen hilft". Damit sei eine Unsicherheit beseitigt, die in den vergangenen Wochen zunehmend Mitarbeiter belastet habe. Das wurde aus Kreisen der Beschäftigten am Sonnabend bestätigt. Nicht nur Kontrolleure, auch viele Bus- und Straßenbahnfahrer hätten nicht gewusst, wie sie sich verhalten sollen.

Senat arbeitet an einem speziellen Sozialticket für diese Gruppe

Gleichzeitig ärgerten sie sich über "Trittbrettfahrer", die sich als Flüchtlinge ausgaben und so das Fahrgeld sparen wollten. Am Sonnabend wurde auf Twitter eine lebhafte Debatte darüber geführt, ob von Flüchtlingen, die beim Schwarzfahren erwischt wurden, tatsächlich das Strafgeld verlangt und sogar über Inkassobüros eingetrieben wurde. BVG-Sprecherin Reetz konnte das weder bestätigen noch ausschließen.
Der Senat beschäftigt sich nach Informationen der Berliner Morgenpost auch mit der Frage, wie Flüchtlinge, die sich bereits im Asylverfahren befinden, Busse und Bahnen nutzen können. Derzeit können sie auf freiwilliger Basis das Sozialticket für 36 Euro im Monat nutzen. Das tun aber längst nicht alle, auch hier ist die Rate der Schwarzfahrer hoch. Nun arbeitet der Senat an einem Sozialticket speziell für Flüchtlinge, das preiswerter ist. Im Gegenzug soll es aber, analog zum Semesterticket für Studenten, als verpflichtende Sachleistung gelten.
Eine Neuregelung ist nötig, weil in den 670 Euro, die der Senat vom 1. Januar an pro Flüchtling und Monat vom Bund erhält, 26 Euro für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs enthalten sind. Zudem müsse berücksichtigt werden, dass mit dem verstärkten Sachleistungsprinzip in Erstaufnahmeeinrichtungen die Flüchtlinge noch mobiler sein müssen als schon jetzt. Die Gespräche darüber sind im Senat aber noch nicht abgeschlossen.

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Eine logistische Meisterleistung: >4.500 Menschen in 4 Wochen

Die Zahlen sind wirklich enorm. Vor 4 Wochen hätte das so kaum jemand für möglich gehalten. -  Nicht nur die Zahlen, sondern auch die erbrachten Leistungen der eingesetzten ehrenamtlichen Kräfte. Gestern abend gab es ein erweitertes Ehrenamtler - Treffen, zusammen mit der Betreiberin, der Albatros gGmbH, in einer gemeindlichen Einrichtung, nebenan, also "um die Ecke".
In diesen, etwas ruhigeren, Momenten wurden die Dimensionen der bisher bewältigten Aufgaben mehr als überdeutlich. Denn: Wie die Betreiberin mitteilte, wurden bis gestern, nach den vorläufigen internen Auswertungen, mehr als 4.500 Schutzbedürftige, also in dem wirklich kurzen Zeitraum von nur 4 Wochen, durch die Notunterkunft (NUK) Olympiapark der Albatros gGmbH "geschleust". - Eine wirklich beeindruckende Zahl!
"Die Leber wächst mit ihren Aufgaben!", so spricht bekanntlich Schnodderschnautze am Stammtisch. Die ALBATROS gGmbH wachse ebenfalls mit ihren Aufgaben. Diese Stammtischanleihe, so könnte man meinen, haben die Behörden genommen und beginnen langsam aber sicher, angesichts der Rahmenbedingungen, das bisher gut funktionierende System immer weiter, bis an die Grenze seiner Möglichkeiten auszudehnen und zu fordern.
Deswegen werden Leute eingestellt und eingestellt. Eigene Kerngrundsätze wird die Betreiberin deswegen allerdings sicher nicht über Bord werfen. Das wurde den Versammelten ebenfalls sehr klar gemacht. Und das finde ich gut so. - Dazu gehört u.a. die Aushängeschildfunktion, die der Olympiapark bisher wahrgenommen hat, denn es ist für die allermeisten Schutzbedürftigen der erste längere Kontakt mit dem heutigen "Deutschland". Dazu gehören u.a. die gelebten -und vorgelebten- Demokratiemerkmale wie  Gleichheit, Toleranz, Gewaltfreiheit - die durch eine zero-tolerance-Strategie der Gewalt gegenüber, konsequent vorgelebt und umgesetzt wird -, Korruptionsfreiheit, Herrschaft des Rechts und nicht zuletzt auch die sich aus diesen Werten ergebende Freundlichkeit im Umgang - das heisst jedoch keineswegs, dass es keinen Stress geben darf. Das tut es auch nicht, keine Sorge!
Zu eben jenen Werten gehört gewiss auch eine menschenwürdige medizinische Basisversorgung der "non-exitents". Es wurde -rückblickend- schon Einiges erreicht. Sich darauf auszuruhen ist aber nicht zulässig. Eine Basisversorgung mit ärztlichem Dienst und Medikamenten, eine Art Grundkommunikation, sowie Basisablauf- und Organisationsstrukturen haben sich in diesen 4 Wochen ausgebildet. - An der Aufrechterhaltung der "Durchhaltefähigkeit" muss jedoch noch weiter gearbeitet werden. Leider steht die medizinische Versorgung nicht auf  den ersten TOPs in  der aktuellen Agenda der Planungsstäbe. Das muss deutlich verändert werden. Daran wird -allerdings ohne Garantie auf Erfolg- gearbeitet. Vorgezeichnete Wege, ebenso wie eine Erfolgsautomatik hierfür gibt es jedoch bekanntlich leider nicht.

update: Die beiden Präsidenten der Berliner Zahnärzte/und Ärztelammer haben - gemeinsam (sic!)- , wie ich soeben erfahre, einen Dringlichkeitstermin beim zuständigen Berliner Senator anberaumt, um sich genau jener letztgenannten Angelegenheit zu widmen. Ganz herzlichen Dank von hier aus! Das tut auch, ehrlich gesagt, bitter Not!

Mittwoch, 30. September 2015

....au Backe

Auch die Berliner Zahnärztinnen und Zahnärzte sind sehr bemüht, eine rasche und effiziente Notfallversorgung vor Ort im Refugeecamp im #Olympiapark, akllerdings unter sehr stark improvisierten Bedingungen, in bestmöglicher Weise zu organisieren.
...und wer weiss, wie weh Zahnschmerzen tun, der kann das nur begrüßen!

Und an Kundschaft mangelt es gewiss nicht.

Vielen Dank dafür!

unterwegs....auf dem Weg zum Refugee Camp Olympiapark.....

....und plötzlich bekommt Werbung eine völlig neue Bedeutung
 :)

Samstag, 26. September 2015

IBuK gibt grünes Licht für Aktion "helfende Hände" in Notunterkünften

Dem Vernehmen nach, hat die "Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt (= im Soldatenjargon "IBuK" genannt (im Frieden)), Frau BM Dr. med. von der Leyen, "grünes Licht" erteilt, künftig Soldatinnen und Soldaten in Notunterkünften im Wege der Amtshilfe für Unterstützungsleistungen einzusetzen. Darunter würde theoretisch dann auch die Notunterkunft (NU) im #Olympiapark fallen.- Soldatinnen und Soldatinnen der Bundeswehr hatten ganz kurzfristig bereits beim Aufbau der 1.000 Betten in den Hallen dankenswerter Weise und sehr engagiert mitgeholfen. Das fand auch bei weiten Teilen der chronischen Tarnfleckkritikern ungeteilte Zustimmung :). - Mehr braucht's auch nicht.

Das wäre ganz gut, um die Durchhaltefähigkeit zu optimieren. Danke.

Nichts ändert sich schneller als "Die Lage"

Heute haben wir wieder ca 375 Menschen im #Olympiapark aufgenommen. Und soeben ereilt uns eine neue Twitter-Botschaft:

Donnerstag, 24. September 2015

... die medizinische Anschlussversorgung wurde von Freiwilligen sicher gestellt.

Und so fanden diese die Räume vor, die einmal zu einem "medical Point" werden sollten. Dieses setting kennt jeder aus seinem Turnunterricht. Gemeinschaftsduschraum, gefliesst und Umkleide, samt Haartrockner. Nix besonderes. Die Metamorphose setzte sofort ein:




... und dann kamen Sie an, aus vieler Herren Länder

..und wurden versorgt. Unter starker Mithilfe der Bevölkerung. Der Name "Willkommenskultur" wurde geprägt. Über 800.000 Flüchtlinge erwartet man 2015.

Es wurden dann schlagartig so viele, dass Sporthallen beschlagnahmt wurden, um den Menschen einen Schlafplatz, Essen und med.Versorgung bieten zu können. Allerdings sehr zum Unmut des Sports. Darunter war auch das Trainingsgelände im Olympiapark.

Um mitzuhelfen, machte ich mich dann eines Tages ebenfalls auf. Zunächst Kleiderkammer. Vorsortierer von Babysachen. Die Hilfsbereitschaft war "überwältigend". Ich war sprachlos.









Wie alles begann....

Berlin - am Abend