#refugeeswelcome #refugeecamp #germany #berlin #syria - persönliche Erfahrungen (und mittlerweile auch Konsequenzen) bei der freiwilligen Mitarbeit bei Aufbau und Organisation der medizinischen Notversorgung in einer Massenunterkunft in der Hauptstadt
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Samstag, 21. November 2015
Notunterkunft Olympiapark in Euronews (ab 00:33 ff)
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Standort:
Berlin, Deutschland
Donnerstag, 12. November 2015
Die normative Kraft des Faktischen: ...auch Schweden macht jetzt dicht
In einem früheren Post dieses blogs wurde hier bereits über die Lage in Schweden berichtet. Nunmehr reagiert die schwedische Regierung auf die Tatsachen. Eben jener berühmten "normativen Kraft des Faktischen".
Flüchtlingskrise: Schweden führt ..... Grenzkontrollen ein
"Wegen der steigenden Zahl an Flüchtlingen führt Schweden ab dem heutigen Donnerstag um 12 Uhr wieder an den Landesgrenzen Kontrollen durch. Die "Rekordzahl" eintreffender Flüchtlinge stelle eine "Gefahr für die öffentliche Ordnung" dar, teilte die Regierung am Abend in Stockholm mit. Die Regelung soll demnach zunächst bis zum 21. November gelten"
Sonntag, 8. November 2015
Probleme nicht nur bei VW - auch Schweden besteht den Elchtest nicht mehr
Ab und zu lohnt auch ein Blick über den Grenzpfahl in die andere Richtung. Heute nach Norden. Schweden verknüpfen die meisten aus der Erinnerung etwa mit dem hier eingebundenen Video. Noch bis heute werden alle Einnahmen, welche dieser Welthit einspielt, an UNICEF weitergeleitet, die seither auch Inhaber der Lizenzrechte an diesem Lied ist. Die inhärente Botschaft an alle Welt: "Wir helfen!"
Da die meisten, ausser Smørrebrød, kaum Schwedisch sprechen, behelfen wir uns heute mit einem Blick in die Schweiz am Sonntag. Schweden hat bisher Enormes geleistet, jeweils bezogen auf den Pro Kopf Hilfesatz. Viele Flüchtlinge wollen dorthin. Nicht zuletzt weil die Fleischtöpfe dort noch besser gefüllt sind als hierzulande. Bei unseren Rot-Kreuz-Nachbarn lesen wir deswegen besonders Bemerkenswertes:
http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/nachrichten/die_entzauberung_der_gutmenschen/
"[....] Innerhalb der letzten zehn Tage haben in Schweden 7 Asylunterkünfte
gebrannt. Im ganzen Oktober waren es 13 und seit Anfang 2015 rund 25,
wovon 18 Brände laut Polizei vorsätzlich gelegt wurden. Da werden die
Aufrufe zu Toleranz und Willkommenskultur beim Abfüllen der Brandsätze
schon längst nicht mehr gehört. Die hinterhältigen Anschläge sind
Ausdruck einer tiefen Frustration in der Gesellschaft, die bestimmt
nicht über Nacht entstanden ist. Schon letztes Jahr sorgten
Ausschreitungen in Stockholms Ausländervierteln für Schlagzeilen und
beunruhigten die Einheimischen. Schwedens Grossstädte haben mit einer
Gettoisierung zu kämpfen, wie man sie in Frankreich schon länger kennt. [....]"
"Die Massen bewegt und erregt, dass sich ein Bus voller Syrer im Bundesland Dalarna heute vor einer Woche weigerte, auszusteigen. In das zur Asylunterkunft umfunktionierte Feriendorf in Lima wollten die Flüchtlinge partout nicht einziehen und veranstalteten einen Sitzstreik. Im schwedischen Fernsehen verkündeten die Meinungsführer der Gruppe, es sei ihnen hier zu kalt und zu lange dunkel. Die Sitzstreikenden wollten mit dem Bus nach Deutschland zurückgefahren werden. Das war nun auch für die sonst ruhigen Schweden zu viel. Die von den Flüchtlingen kritisierten Lebensumstände sind hierzulande ganz einfach normal, und die zur Verfügung gestellten Unterkünfte mieten Touristen im Sommer für teures Geld. «Was wollen die eigentlich hier?» war oft zu hören in dieser Woche. Das wirkt hierzulande wie eine Eruption. Die Anspruchshaltung der Flüchtlinge empfinden viele als schamlos und arrogant, denn es ist nicht das erste Mal, dass Unterkünfte den Vorstellungen der Schutzsuchenden nicht genügen. Dies, obwohl die Gemeinden grosszügig die Türen ihrer Ferienanlagen öffnen. Auch in Västervik wohnen über den Winter Flüchtlinge dort, wo sich im Sommer noch Touristen einmieteten."
"Die Massen bewegt und erregt, dass sich ein Bus voller Syrer im Bundesland Dalarna heute vor einer Woche weigerte, auszusteigen. In das zur Asylunterkunft umfunktionierte Feriendorf in Lima wollten die Flüchtlinge partout nicht einziehen und veranstalteten einen Sitzstreik. Im schwedischen Fernsehen verkündeten die Meinungsführer der Gruppe, es sei ihnen hier zu kalt und zu lange dunkel. Die Sitzstreikenden wollten mit dem Bus nach Deutschland zurückgefahren werden. Das war nun auch für die sonst ruhigen Schweden zu viel. Die von den Flüchtlingen kritisierten Lebensumstände sind hierzulande ganz einfach normal, und die zur Verfügung gestellten Unterkünfte mieten Touristen im Sommer für teures Geld. «Was wollen die eigentlich hier?» war oft zu hören in dieser Woche. Das wirkt hierzulande wie eine Eruption. Die Anspruchshaltung der Flüchtlinge empfinden viele als schamlos und arrogant, denn es ist nicht das erste Mal, dass Unterkünfte den Vorstellungen der Schutzsuchenden nicht genügen. Dies, obwohl die Gemeinden grosszügig die Türen ihrer Ferienanlagen öffnen. Auch in Västervik wohnen über den Winter Flüchtlinge dort, wo sich im Sommer noch Touristen einmieteten."
Freitag, 6. November 2015
Schweden ist voll. Verweis auf Dänemark. Ein Entlastungskanal weniger.
Schweden kapituliert vor dem Flüchtlingsansturm und macht langsam dicht. Pro Kopf der Bevölkerung ist das angesichts der bisherigen Aufnahmeleistung auch kaum zu kritisieren. Tatsächlich gehört Schweden, statistisch gesehen, zu den aufnahmewilligsten
Ländern Europas. 2014 waren es ca. 7,8 Erstanträge auf jeweils 1.000 Einwohner. In Deutschland waren es hingegen nur ca. 2,1 Anträge pro 1.000 Einwohner.. Der Verweis auf Dänemark wird allerdings wohl bald witere Grenzprobleme mit diesem Land schaffen, sowohl auf Seiten Schwedens, als auch auf der Seite Deutschlands. Der Norden wird nun zum neuen Süden.
Die Zahlen für Berlin werden damit sicher nicht abnehmen, sondern stetig weiter steigen und die Strukturen noch mehr belasten. Auch wenn mit den neuen Registrierzentren geschätzt ca. 30 % der Anwesenden, die, weil "ohne Schutzbedürfnis", bald "rückgeführt" werden können, so wird dieser Entlastungseffekt durch neuen Zustrom bald neutralisiert. - Ein Überlaufventil fällt somit weg und bis die Rückführungsmaschine richtig startet, wenn überhaupt, wird sich Berlin vor immer größere Herausforderungen gestellt sehen,
Die Zahlen für Berlin werden damit sicher nicht abnehmen, sondern stetig weiter steigen und die Strukturen noch mehr belasten. Auch wenn mit den neuen Registrierzentren geschätzt ca. 30 % der Anwesenden, die, weil "ohne Schutzbedürfnis", bald "rückgeführt" werden können, so wird dieser Entlastungseffekt durch neuen Zustrom bald neutralisiert. - Ein Überlaufventil fällt somit weg und bis die Rückführungsmaschine richtig startet, wenn überhaupt, wird sich Berlin vor immer größere Herausforderungen gestellt sehen,
Die beste Lösung wäre allerdings immer noch die Beendigung des Kriegs in Syrien,
alles andere ist lediglich ein herumdoktern an den Symptomen.
Doch davon kann aktuell keine Rede sein.
Quelle:
"Der schwedische Migrationsminister Morgan Johansson hat angesichts stark
ansteigender Flüchtlingszahlen in seinem Land Asylsuchende
aufgefordert, nicht mehr nach Schweden zu kommen. "Bleibt in Deutschland", sagte er."
"Täglich kommen 1.500 neue Asylbewerber in Schweden an. Darunter seien viele, die zuvor in Deutschland in Zelten untergebracht waren und sich angesichts der verschärften Aufnahmebedingungen entschieden hätten, nach Schweden weiter zu reisen,"
"Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) schätzt, dass in Deutschland zurzeit etwa 1.000 Sporthallen mit Flüchtlingen belegt sind. "Wir gehen davon aus, dass es bis Ende des Jahres etwa 1500 Hallen sein werden", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann im Deutschlandfunk."
"Die EU-Kommission erwartet bis 2017 die Ankunft von drei Millionen weiteren Flüchtlingen in Europa. Das erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag in ihrem Wirtschaftsausblick für die Jahre 2015 bis 2017. "
"Täglich kommen 1.500 neue Asylbewerber in Schweden an. Darunter seien viele, die zuvor in Deutschland in Zelten untergebracht waren und sich angesichts der verschärften Aufnahmebedingungen entschieden hätten, nach Schweden weiter zu reisen,"
"Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) schätzt, dass in Deutschland zurzeit etwa 1.000 Sporthallen mit Flüchtlingen belegt sind. "Wir gehen davon aus, dass es bis Ende des Jahres etwa 1500 Hallen sein werden", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann im Deutschlandfunk."
"Die EU-Kommission erwartet bis 2017 die Ankunft von drei Millionen weiteren Flüchtlingen in Europa. Das erklärte die Brüsseler Behörde am Donnerstag in ihrem Wirtschaftsausblick für die Jahre 2015 bis 2017. "
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