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Mittwoch, 11. November 2015

cerebrale Eskalation: "Husten" -> "grippaler Infekt" -> "Grippe" -> "TBC-Verdacht" -> "Hirn-TBC" -> Quarantäne


Von der angeblich verhängten Quarantäne, über die angeblich verhängte polizeiliche Ausgangssperre: kein bestätigendes Wort mehr in den Medien. Statt dessen Beschwichtigung. Die Frage nach der Verhältnismässigkeit stellt sich - im wahrsten Sinne "mit Recht" hier dennoch - und das immer drängender. Ganz besonders stellt sich hier die Frage der Aufrechterhaltung und des Bestands von Rechtsgrundsätzen in - hier nachträglich nur als vermeintlich vermuteten- Gefahrenlagen in dieser Stadt.. Wenn die Verantwortlichen schon jetzt - nachgewiesenermassen - am Rad drehen.....

Besser wäre es m.E., wenn diese Damen und Herrn selbst einmal in Quarantäne, äh, natürlich in eine gemeinsame Klausur, gehen würden, um dort in Ruhe über das Geschehene und den Gesamtablauf   nachzudenken. Wer da was aus welchen Motiven heruas wie gemacht hat. Sie müssten sich, so mein hier bereits vorweg genommenes Fazit, für die gezeigte Dummheit und die Übergriffigkeiten in Grund und Boden schämen.
Und: über rechtliche Konsequenzen sollte man an dieser Stelle auch einmal ernsthaft nachdenken. Das kann es in der Hauptsadt Deutschlands nicht geben, das darf es in der deutschen Hauptstadt einfqch nicht geben: Freiheitsberaubung ohne Not? Ein Verstoß gegen elementare, grundgesetzlich verbriefte Rechte und gegen Menschenrechte. Das war es dann wohl auch. Und nein, nein, nein das wäre hier sicher keine "postmortale Klugscheisserei"! Denn die Frage ist doch die: Was erwartet die Berliner Bevölkerung als nächster Akt behördlicher Übergriffigkeit?

Die Medienberichterstattung für 3,5 Millionen Berliner gackert hierzu was folgt:
"Aufregung um einen Tuberkulose-Verdachtsfall in einer Polizeisporthalle an der Radelandstraße in Spandau. In der mit 350 Flüchtlingen belegten Unterkunft ließ eine Notärztin der Feuerwehr am Montagnachmittag eine Frau mit dem Verdacht auf Tuberkulose (Tbc) in ein Krankenhaus einliefern. Weitere sieben Menschen kamen mit dem Verdacht auf die ansteckende Hautkrankheit Krätze in Krankenhäuser. Am Dienstag gab es dann zumindest teilweise Entwarnung. Die vermutete Tbc-Erkrankung erwies sich als grippaler Infekt. In mehreren Fällen wurde aber tatsächlich Krätze festgestellt.
Zunächst hatte es geheißen, die Notärztin habe die Sporthalle unter Quarantäne gestellt. Das erwies sich aber als nicht richtig. Gudrun Widders, Leiterin des Gesundheitsamtes Spandau und zuständige Amtsärztin, sagte der Berliner Morgenpost: "Unter Quarantäne stellen darf nur ein Amtsarzt." Gleichzeitig gab sie Entwarnung und sagte, "selbst wenn sich der Tbc-Verdacht bestätigt hätte, hätte ich aus ärztlicher Sicht keinen Grund gesehen, eine Quarantäne zu verhängen." Die Vorsichtsmaßnahmen, die die Polizei ergriffen hat, sind nach Meinung der Ärztin "in Ordnung, aber nicht notwendig gewesen". Die Polizei hatte nach dem Einsatz der Notärztin der Feuerwehr am Montag ihre Beamten angewiesen, Mundschutz und Handschuhe zu tragen."

Es geht hier nicht um die Frage eines Mundschutzes, sondern um die Frage von willkürlichem Freiheitsentzug! Doch hier möchte sich der Journalist offenbar nicht einmischen! Klärt das! Dazu ist Presse berufen! Ein Fall für "Die Zeit" oder "Cicero"!

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