Loading

Montag, 2. November 2015

Der Brillenjunge: nur ein Kollateralschaden der Weltpolitik

Der Brillenjunge: nur ein Kollateralschaden der Weltpolitik

Ein ganz und gar unglaubliches Wintermärchen

Von John Alpannatoo

Einst begab es sich, daß sich demokratisch legitimierte Kleptomanen der "only superpower of the world" mit eben solchen Brüdern im Geiste, allerdings ohne mit einer derartigen demokratischen Legitimation versehenen, ortsansässigen Kleptokraten zusammen taten - eben ein klitzekleiner, historischer Webfehler nur. - Und sie beschlossen gemeinsam, den Reichtum der Bodenschätze einer Region der Erde zu ihrem verbindlichen Eigentum zu erklären, um diese dann später Gewinn bringend abzutransportieren. Den ortsansässigen Kleptokraten selbst wurde vorab schon einmal freies Geleit zugesichert, ebenso wie  unkontrollierte SWIFT - Transfers auf die Cayman Islands und andere Steuerparadiese dieser Welt. Man benötigte dievor Ort eben - und das stets nur zeitweise - als nützliche Idioten vor Ort.

Diese Ideen wurden dann so beschlossen und heftig besoffen. Feierlich, allerdings nicht öffentlich, sondern in mit Samt und Seide ausstaffierten Hinterzimmern renommierter Think-Tanks. Griechische Vasen und Säulendekors gaben diesem Zinnober ergänzend einen historischen touch, Gänsehaut- und feelgood Effekt inclusive. Daran, dass diese Absichten lauter und  rechtens seien, daran hegten alle Beteiligten niemals nicht ernsthafte Zweifel. - Und so begannen sie, eine ganze Weltregion systematisch zu destabilisieren.

Das storytelling lautete: "Wir bringen Euch die Demokratie!" "Embedded journalism" wurde erfunden und sogleich tatkräftig umgesetzt. Im Netzzeitalter des Globalen sollte das gemeine Volk die Ankunft der so lange an fernen Orten ersehnten Demokratie live miterleben dürfen. "Coole Sache, very cool!", jubelte das Volk -  bestimmungs- vorhersage- und daher erwartungsgemäß.

Im Geheimen wurde derweil ein "ending of states" südlich des mare mediteraneum beschlossen und militärisch, so weit möglich, zügig umgesetzt. Man ärgerte sich bisweilen, dass das alles so langsam vor sich ging. Demokratie ist eben sehr langsam. Das kann auch ein Glück sein. Wie schade.

Doch man hatte zusätzlich sehr gut vorgeplant. In der geistigen Kriegführung. "Samuel Jäger" hatte sein Machwerk "Der Klatsch der Zivilisationen" rechtzeitig publiziert, um diejenigen, die sich für intellektuell hielten und es vielleicht nicht waren, rechtzeitig zu impfen. Die Botschaft dieses Stück Zweck gebundenen literarischen Schunds war durchaus eingängig und simpel. Die Schnittmenge der europäischen Kultur mit der des Islam ist klein, doch vorhanden. Und genau dort, also an der Schnittmenge, also an den Ländergrenzen, "Klatscht" es eben. Versteht jeder (Pseudo)-Intellektuelle. Garantiert!
Und das Buch wurde besprochen und rezensiert in allen Medien und Clubs und Clübchen. Bei Bundesakademien und Bundeswehr. Überall dort, wo Entscheider und Multiplikatoren zu Hauf beisammen sassen. Verdammt gefickt eingeschädelt, denkt sich da der gemeine Bruno Kasperkopf in seiner Stammkneipe.

Und da war es auch wirklich ein ganz grosses Glück, dass die superpower-Armee eine Berufsarmee war. Fest im Volk verankert und jederzeit bereit loszuschlagen. Und:  wer bezahlt, der bestimmt bekanntlich auch, wo ge-schossen und natürlich auch wer er-schossen wird. Das war äusserst praktisch und zudem ebenso sehr gewinnträchtig. Auch gelang es, einen wichtigen Partner in Europa von der Notwendigkeit einer Berufsarmee zu überzeugen. Dort wurde die Wehrpflicht von einem abschreibenden Abstauber kurzerhand abgeschafft. Die Weisungen hierzu kamen aus der Ferne. Damit konnte dann in Zukunft die Einsatzschwelle deutlich abgesenkt werden. Kleptomanen und Kleptokraten begannen, sich rieben sich ihre Hände zu reiben und liesen sich alsbald ihre Herzschrittmacher nachjustieren.

Nach der ursächlich im Reich des Nebulösen angesiedelten, doch sehr realen Attacke auf zwei grosse Hochhäuser wurden die Schuldigen nahezu binnen Stunden ausfindig gemacht. Der Urheber hingegen jahrelang gejagt. Eine böse Achse wurde definiert und die neuen Achsenmächte gejagt. Das erste Land wurde destabilisiert und "Satan der Böse" medienwirksam im Erdloch verhaftet, verknastet und letztlich hingerichtet. Die Ölförderanlagen wurden derweil in kürzester Zeit wieder hergestellt, Fahrrinnen ausgebuddelt und die Firma "HelloBurning" samt ihrer zahlreichen Schwesterfirmen, transportierten das flüssige Gold im Wert von Milliarden in die nationalen Vorratsspeicher der "Superpower".  Den Siegern wurden keine Fragen gestellt.

Doch das reichte nicht. Die Gier wuchs mit dem Erfolg. Grenzziehungen sollten ja verändert werden. Deswegen mussten noch mehr Länder destabilisiert werden. Ein neues Gespenst tauchte wie Phönix aus der Asche auf, ein -nicht existierendes- verbales Kalifat. Das galt es zu bekämpfen. Die weltweit vermittelten Bilder ungeheuerlicher Menschenrechtsverletzungen schrien danach. Zögerlich nahm man den Kampf auf. Fünf Sterne Köche nennten das wohl "den Braten auf kleiner Flamme köcheln, bis er gar ist." Damit wurden dann besonders viele Flüchtlinge erzeugt, die zunächst, wie Flüchtlinge das gemeinhin so an sich haben, ins Nachbarland flüchteten. Da dort aber nur 50 Cent pro Kopf für Nahrung und alles andere zur Verfügung standen, suchten die sich andere Fleischtöpfe.

Und da kam es gelegen, dass Mama angry wurde und per facebook, twitter und WhatsApp laut in die Welt schrie, kommet alle zu uns. Nein so sagte sie das sicher nicht. Sie sagte diplomatischer: "Wir werden euch nicht zurückweisen". Und auch das sagte sie nicht selbst, sondern lies das von Dritten twittern. - Das elektronische Locken wurde gehört, weltweit - und sie kamen und kommen immer noch.

Bis in die Hauptstadt....

Fortsetzung folgt... bitte bleiben Sie dran!

























Diese Geschichte ist frei erfunden. Übereinstimmungen hier genannter Personen oder Ereignisse mit tatsächlichen lebenden oder verstorbenen Personen oder tatsächlichen Ereignissen wären daher rein zufällig. 

Die Kommentarfunktion für dieses Märchen wurde gesperrt.


Es wird schon etwas eng in Berlin....

Quellen: http://www.rbb-online.de/politik/thema/fluechtlinge/berlin/2015/11/bald-ueber-2000-fluechtlinge-am-flughafen-tempelhof.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/fluechtlinge-flughafen-tempelhof-wird-zur-notunterkunft-a-1060724.html

"Über 2.000 Flüchtlinge in Tempelhof - Czaja fordert Hilfe von Brandenburg

In Berlins früherem Flughafen Tempelhof wird es voll. Ein dritter Hangar wird vorbereitet - dann sollen dort insgesamt rund 2.300 Flüchtlinge unterkommen. Noch immer kommen täglich 600 bis 700 Flüchtlinge nach Berlin, sagte Sozialsenator Czaja. Eines sei deshalb klar: Irgendwann müsse Brandenburg bei der Unterbringung helfen, zum Beispiel in Selchow....
.... Laut Czaja sollen bis spätenstens Mitte Dezember auch Flüchtlinge in das frühere Kongresszentrum ICC einziehen. Jedoch könnten dort unter anderem wegen des Brandschutzes nur weniger als tausend Flüchtlinge untergebracht werden"

und aus Bayern wird aktuell gemeldet:

02.11.15

Zustrom an Flüchtlingen weiter ungebrochen

Update 17:00 Uhr:
Es werden nicht weniger: im Gegenteil – bis zu 100 Personen pro Stunde kommen momentan über die Grenze zwischen Salzburg und Freilassing.

update:

Unterdessen ist jetzt mit Klaus Keese neben Dieter Glietsch der zweite Ex-Polizeileiter ein Flüchtlingsmanager: Der verrentete Leiter der Polizeidirektion I ist nun Chef der „Besonderen Aufbauorganisation Tempelhof (BAO)“ beim Senat.



update 3.11.2015:
In den beiden Sporthallen an der Glockenturmstraße schliefen schon an diesem Wochenende rund 1.000 Menschen. Allein am 3.11.2015 kamen 1.900 unregistrierte Flüchtlinge aus Bayern in Berlin an.

Sonntag, 1. November 2015

Spezl samma: ....und das nicht nur in Bayern!

Meldung 1: 
aus Wikipedia: "Von 2002 bis 2011 war Czaja bei der im Facilitymanagement tätigen Unternehmensgruppe Gegenbauer angestellt." - Naaaaa.... und wen hat der Soziale Senator nun bei sich äh... beim LaGeSo angestellt? Richtig! Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Alles rechtsstaatlich gewiss einwandfrei, wasserdicht, gerichtsfest und das eine hat mit dem anderen überhaupt nix zum tun. Lügenpresse, verfluchte! Jenau! Das musste ja mal gesagt worden sein dürfen.
 Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Czaja#Ausbildung_und_Beruf


Meldung 2:
"Nach B.Z.-Informationen sollen Lageso-Chef Franz Allert, BIM-Boss Sven Lemiss und Vertreter der Gegenbauer-Firma am Dienstag jedoch mehrere Telefonate geführt haben. Dabei sollen sich alle Beteiligten einig geworden sein, dass die Spysec-Mitarbeiter am Lageso künftig nicht mehr eingesetzt werden. Stattdessen sollen mehr Gegenbauer-Sicherheitsleute vor Ort sein. Dies könne jedoch nicht von heute auf morgen bewerkstelligt werden, sondern werde noch einige Tage dauern."
 Quelle: http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/spysec-bleibt-vorerst-sicherheitsdienst-am-lageso-2 

Natürlich distanziere ich mich und damit das auch völlig und für jedermann und jederfrau eindeutig klar ist, von jedem infamen Versuch, diese beiden Meldungen - die übrigens korrekt zitiert wurden (Schavan und vd Leyen und Czaja könnens gerne abprüfen - lassen) in bösartiger Art und Weise inhaltlich verknüpfen zu wollen. Das schaffte ich rein intellektuell schon nicht. Und wer das schaffen sollte, der steht einfach noch viel tiefer als wie ich. Klaro! Noch Fragen? Keine! Wegtreten! Ach so... neee treten beim LaGeSo, das macht man ja nicht. Wegsehen!! - Is besser! Gelle? 

An alle Bürokraten und Sesselfurzer:

http://www.focus.de/politik/videos/an-alle-sesselfurzer-schauspielerin-schimpft-auf-deutsche-buerokraten-die-fluechtlingshelfer-ausbremsen_id_5051680.html

an alle Bürokraten und Sesselpfurzer
Posted by Katerina Neumann-Jacob on Mittwoch, 28. Oktober 2015

„Diese Nachricht geht an alle Bürokraten und Sesselpfurzer dieser Welt“, eröffnete Jacob ihren Appell und schilderte  dann zwei Beispiele: Ein Freund habe gerade seine 70 Quadratmeter große Wohnung einer syrischen Flüchtlingsfamilie mit Kindern zur Verfügung stellen wollen. Das Bauamt habe diese Wohnung aber abgelehnt, weil sich Gitter vor den Fenstern befänden. „Die Wohnung hat zwei Fluchtausgänge, die Wohnung hat überall Rauchmelder – nein sie wurde abgelehnt wegen der Gitter vor den Fenstern“, kritisierte Jacob.

Übrigens: Wer nicht begreift, was das mit dem originären Blog-Thema zu tun hat, dem ist nicht mehr beizukommen.

Doch: Die Karawane zieht weiter....

Derweil die politischen Gipfelstürmer, von Spitze um Spitze erklimmen, um ihre jeweiligen Flaggen nebeneinander, besser übereinander, zu hissen:

und zu keiner Einigung kommen,

zieht der globale Flüchtlingstreck weiter gen Deutschland.

"Nach wie vor kommen jeden Tag Tausende Flüchtlinge in Deutschland an. Allein am 31.10.2015 (Sa) wurden in der gesamten Bundesrepublik nach Angaben der Bundespolizei 9313 gezählt, davon 7287 in Bayern."
.

Der Präsident des Lageso, Franz Allert, steht am Sonnabend in der Turnhalle und lächelt zufrieden....


Das hat er doch alles ganz toll hingekriegt.

Ganz, ganz herzlichen Glückwunsch von hier aus!
Ein echter MACHER!
Solche Leute braucht das Land!

Und da er nun ja so viel Zeit hat, bekommt er von diesem blog noch eine Lektüre Empfehlung, damit die Langeweile nicht Platz greift...



PS: "Lageso-Chef Allert hält dagegen, dass es gar nicht möglich sei, das Lageso mit Landesbeamten zu schützen. Das sei nicht erlaubt, denn die Behörde befinde sich nicht auf öffentlichem Straßenland." - Wenn öffentliche Behörden privaten Character bekommen. Man ist wirklich so beeindruckt und wird dabei regelrecht aphasisch..

Abdeckungsgrad der Helferinnen/Helfer im Volunteer-Planner.org


Für die vergangenen 3 Wochen habe ich, jeweils Sonntags morgens zu einem stets gleichen Zeitpunkt, die im volunteer-planner.org eingetragenen Helferinnen und Helfer für den Olympiapark exzerpiert, also eine Stichprobe gezogen und dem jeweils dort eingetragenen Bedarf gegenüber gestellt. Da die Stichprobe stets zur gleichen Zeit für eine Woche Vorschau erstellt wurde, sind die Zahlen -wissenschaftlich gesehen- vergleichbar, gleichgültig welche Einzelmeinungen auch immer es hierzu geben mag. - Unterstellt man, dass sich immer mehr Helferinnen und Helfer dort eintragen, da sie vor Ort ja um die Abstimmungsproblematik wissen, je öfter sie anwesend sind bzw. waren, so zeigt sich hier doch ein deutlicher und leider auch sich kontinuierlich fortsetzender Schwund der Hilfsbereiten. Über die letzten 3 Wochen waren dies somit erst 80, dann 71 und heute 60 eingetragene Hilfsbereite.


Grafisch aufgetragen sieht das dann so aus. Der Abfall ist mit blossem klar Auge erkennbar.

Dies war auch nicht anders zu erwarten. Plötzlich einbrechendes, ehrenamtliches Engagement, neben beruflicher Haupttätigkeit und ggf. familiären und anderen Verpflichtungen über einen so langen Zeitraum zu stemmen, das wird für jeden Menschen von Woche zu Woche immer schwieriger. Ob man das - eher irre führend "burn out" nennt oder es schlicht eine normale Reaktion ist, sei dahin gestellt. Es ist ja Freiwillig, also aus dem "freien Willen" stammend - Natürlich wirkt dem die bewusst gesteuerte Propaganda derer, die davon profitieren, um weiter unbeweglich sein zu können, beständig und heftig entgegen; so lange wie die PR-Abteilungen funktionieren. Und das tun sie hervorragend..... Dort liest man dann so etwas wie "nach wie vor ungebrochene....". Aber so ist das objektiv eben leider nicht. - Was bedeutet dies konkret? Bei zunehmender Anzahl (zB vermehrt Doppelstockbetten) in den Unterkünften und bisher weiter ungebremsten Zuströmen ins "millionenfach per twitter und haupsächlich WhatsApp weltweit gepriesene >>aktuell gelobte Land<<" und auch einem folgerichtig eingetragen gestiegenen Helferbedarf, entwickelt sich die Zahl der UnterstützerInnen aus der Zivilgesellschaft aktuell sehr dysproportional. 
Somit muss man sich nach anderen Optionen umsehen. Es geht im Übrigen auch nicht an, sich dauerhaft über nun viele, viele Wochen, mehrheitlich auf Freiwillige abstützen zu wollen, für Aufgaben die mit Recht als "originär öffentlich" bezeichnet werden dürfen und müssen. -  Frau Verteidigungsministerin muss da wohl ran. Ihre "helfenden Hände" sind über kurz oder lang gefragt oder die Agentur für Arbeit. Leider ist die Motivation der durch diesen anderen Verwaltungsmoloch vermittelten Personen im Schnitt nicht die Beste - denn diese neigen bisweilen etwas zu rasch zur "Anfälligkeit" und dem Griff zum "kleinen Gelben".


Hinweis: Die hier publizierte Auswertung betrifft nicht, die in der freiwilligen medizinischen Versorgung dort Tätigen.

update: aus dem fratzenbuch - Spandauer Kaserne. Dort zeigt sich offenbar eine ähnliche Symptomatik:

 update2: